Navigation



Sie sind hier:

Nutzen für die Praxis

Die Teilnehmenden des Weiterbildungskurses «Philosophie und Medizin»

• können ihre medizinischen Aufgaben im Zusammenhang von Wissenschaft und Gesellschaft besser beurteilen
• erhalten Instrumente zur Bewältigung von Zielkonflikten und zur Entscheidung von Handlungsalternativen in der medizinischen Praxis
• werden befähigt zu einer positiven Definition ihres eigenen beruflichen Selbstverständnisses

Dr. med. Daniel Germann

CEO Kantonsspital St. Gallen

«Ärztinnen und Ärzte brauchen philosophisches Wissen, um verschiedene Behandlungsoptionen unter dem Begriff Handlungsfreiheit (aus Sicht Patient und Ärztin) kritisch hinterfragen zu können, um Wirkungen und Nebenwirkungen
medizinischer Interventionen für Gesunde, Kranke und medizinische Berufsgruppen aus unterschiedlicher Sicht einzuschätzen, um den Nutzen von Neuerungen ethisch zu beurteilen und um Kriterien für einen vernünftigen Mitteleinsatz bei nicht immer rationalen Anforderungen zu formulieren.»

Dr. med. Urs Bösch

Leiter Zentrum Plastische Chirurgie Meggen

«Philosophie ermöglicht der Medizinerin und dem Mediziner, ihr Wissen über die Lebenswissenschaften in einen übergeordneten Zusammenhang zu bringen.»

Dr. med. et phil. Piet van Spijk

Facharzt für Innere Medizin, Leiter Notfallpraxis Kantonsspital Luzern

«Um eine Medizin mit Zukunft zu gestalten, sind mehr denn je Persönlichkeiten gefragt, die fähig sind, kompromisslos Fragen zu stellen, fundiert nachzudenken, kreative Lösungen zu formulieren und neue Wege zu gehen. Der Weiterbidungskurs ‹Philosophie und Medizin› vermittelt die dazu nötigen Kenntnisse; er weckt und fördert die Freude am kreativen Denken und am offenen Diskurs.»

Prof. Dr. med. Peter Stulz


Referent

«Einer der zentralen Kritikpunkte an der modernen Medizin ist die Dominanz der naturwissenschaftlichen Perspektive, die sich wohl aus den bahnbrechenden Erfolgen dieser Medizin erklärt, die aber tendenziell dazu führt, dass der Bezugspunkt medizinischen Handelns einseitig der Körper ist, und dass dabei die Person des Patienten in den Hintergrund tritt. Es gehört zu den grossen Herausforderungen der heutigen Medizin und derjenigen von morgen, dass eine Synthese zwischen naturwissenschaftlich-technischer und geisteswissenschaftlich-humanistischer Kultur gefunden wird. Diese Symbiose erreichen wir mit Philosophie.»