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Hinweis des Monats - Dezember 2007

Inhalt Start des NFP 58 «Religionen in der Schweiz»

Die religiöse Landschaft der Schweiz wird von zwei Tendenzen geprägt: der schwindenden kirchlichen Bindungen der schweizerischen Bevölkerung sowie dem Bedeutungszuwachs nicht-christlicher Religionen und alternativer christlicher Gemeinschaften. Beide Tendenzen stellen die überlieferte religiöse Ordnung in Frage. Damit der säkulare Staat angemessen auf diese Herausforderungen
reagieren kann, hat der Schweizerische Nationalfonds im Auftrag des Bundesrates das Nationale Forschungsprogramm «Religionen in der Schweiz» (NFP 58) begonnen.
Lausanne, Dezember 2004:
Eine Menora leuchtet zur Feier des Lichterfestes in der Petite Synagogue. (Photo: Strates/Kakulya, Mingard) Lausanne, Dezember 2004: Eine Menora leuchtet zur Feier des Lichterfestes in der Petite Synagogue. (Photo: Strates/Kakulya, Mingard) Es untersucht – unter anderem aus religionswissenschaftlicher, soziologischer, historischer,
medienwissenschaftlicher und theologischer Perspektive – die ganze Bandbreite religiöser Einstellungen und Praktiken in der Schweiz, wobei christliche wie nicht-christliche Religionen und nicht-kirchliche Formen von Religiosität gleichermassen beachtet werden. Das NFP 58 fragt danach, wie die öffentlichen Schulen mit den verschiedenen Religionen umgehen, welches Bild sich die verschiedenen religiösen Gemeinschaften vom demokratischen Rechtsstaat machen und welche Rolle die Religionen bei der Sozialisation in Glaubensgemeinschaften, aber auch in Familien und unter den Gleichaltrigen sowie im privaten und öffentlichen Raum spielen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung und der Funktion der Religionen im Gesundheitswesen und in den Medien. Auf dieser Grundlage erarbeitet das NFP 58 konkrete Empfehlungen für eine künftige staatliche Religionspolitik. Weitere Informationen unter: http://www.snf.ch/D/NewsPool/Seiten/mm_07sep25.aspx und
http://www.nfp58.ch




Redaktion der Website: Barbara Ulsamer
Letzte Aktualisierung: 01.11.2007
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