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Lehrveranstaltungen

Europäisches Privatrecht
Unter dem Begriff des Europäischen Privatrechts werden diejenigen Rechtsquellen verstanden, die das (nationale) Privatrecht innerhalb der EU harmonisieren bzw. vereinheitlichen. Das Europäische Privatrecht wird immer wichtiger: Es beeinflusst zunehmend auch das schweizerische Privatrecht und muss deshalb in der (schweizerischen) Praxis immer mehr berücksichtigt werden. Das europäische Privatrecht ist heute aber auch ein zentraler Ausgangspunkt für anstehende Erneuerungen privatrechtlicher Institute.
In der LV werden einzelne Richtlinien und Verordnungen des geltenden europäischen Privatrechts dargestellt und ihre Auswirkungen auf das schweizerische Recht untersucht. Es werden aber auch verschiedene Projekte diskutiert, die die Grundlagen für ein zukünftiges Europäisches Zivilgesetzbuch schaffen sollen. Die LV richtet sich an Studierende mit Interesse an Grundfragen des Privatrechts. (siehe Vorlesungsbeschrieb)

Internationales Privatrecht
Die Lehrveranstaltung baut auf dem Grundwissen über die wichtigsten Gebiete des Internationalen Privatrechts (IPR) und des Internationalen Zivilprozessrechts (IZPR) auf; angestrebt wird die Vermittlung von vertiefendem Wissen.
Lernziele sind die Repetition und Vertiefung besonders wichtiger Probleme des IPR anhand von praktischen Fällen, mit Schwergewicht auf:
- Internationalem Vertragsrecht und Internationalem Deliktsrecht (Art. 112 ff. IPRG)
- Verhältnis zu wichtigen internationalen Konventionen (insbesondere CISG, Haager Übk über das auf Straßenverkehrsunfälle anwendbare Recht)
- Entwicklungen in der EU (Rom I und Rom II)


Moot Courts:

Luzerner Moot Court
Bei diesem Moot Court im Privatrecht geht es um ein Gerichtsverfahren über einen Fall aus dem schweizerischen Obligationenrecht. Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die Gruppe der "ParteivertreterInnen" und die Gruppe der "GerichtsschreiberInnen". Es wird entweder eine Klageschrift, Klageantwort oder eine Urteilsbegründung verfasst und am Blockseminar vor einem Gericht mündlich (Plädoyer oder Urteilsvortrag) vorgetragen. Die Hauptveranstaltung findet statt vom 17. bis 19. November 2011.
Das Seminar vermittelt Grundlagen des OR sowie die wichtigsten Fähigkeiten eines prozessierenden Anwalts. Mit Unterstützung der Seminarleitung üben die Studierenden das Verfassen einer Rechtschrift, das Halten eines Plädoyers und das Begründen eines Urteils. Dabei werden auch die fachlichen Fähigkeiten im schweizerischen Privat- und Zivilprozessrecht geschult.
Eckdaten:
20.06.2011: Aufschalten des Falles
11.07.2011: Fristablauf für Anträge auf Tatsachenerläuterung
31.07.2011: Abgabe der Klageschrift
02.08.2011: Versand der Klageschrift an Beklagte
28.08.2011: Abgabe der Klageantworten
29.08.2011: Versand der Klageantwort an GerichtsschreiberInnen
25.09.2011: Abgabe der Urteilsbegründung
17.-19.11.2011: Hauptveranstaltung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an MLaw Katharina Michel, LL.M., L_hc__ulinu--lehcim__anirahtak.

Willem C. Vis Moot-Court
Das Team 2011/2012 ist bestimmt. Wer Interesse an dieser LV für 2012/2013 hat, findet unter Downloads weitere Informationen. Bitte melden Sie sich frühzeitig bei Prof. Andreas Furrer oder Prof. Girsberger melden. Merkblatt zur Moot-Court-Masterarbeit.

Main homepage: Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot


Masterarbeit
Die Themen für Masterarbeiten werden nicht vorgegeben. Die Erarbeitung und Festlegung eines Themas ist bereits ein wichtiger Bestandteil der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit. Prof. Furrer ist aber gerne bereit, bei Themen in seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten zu helfen. Wir bitten Sie, einen Termin per E-Mail zu vereinbaren.
Richtlinien zum Verfassen einer Masterarbeit.

Mentee-Betreuung
Prof. Furrer steht Ihnen persönlich für ein Gespräch zur Verfügung. Wir bitten Sie, Fragen bzw. Termine per E-Mail (L_hc__ulinu--rerruf__saerdna) zu vereinbaren.