Publikationen
Aktuelle Publikationen von Prof. Adrian Loretan und aus dem Umfeld der Professur
- Religionsfreiheit im Kontext der Grundrechte
- Vernunft und Herrschaft. Die kanonischen Rechtsquellen als Grundlage natur- und völkerrechtlicher Argumentation im zweiten Prinzip des Traktates Principia quadam des Bartolomé de Las Casas
- Religionen im Kontext der Menschenrechte
- Religiöse Vielfalt und der Religionsfrieden. Herausforderung für die christlichen kirchen.
- L´organisation d´une région diocésaine. Questions de droit canonique et de droit ecclésiastique à l´exemple de la région Berne-Jura-Soleure (Ste-Vérène) du Diocèse de Bâle
- Hat die „Gemeindeleiterin“ eine Leitungsfunktion? Rechtliche Möglichkeiten der Anwendung der cc. 129 § 2 und 517 § 2 CIC/1083
- Spitalseelsorge im Wandel
- Das Kreuz der Kirche mit der Demokratie - Zum Verhältnis von katholischer Kirche und Rechtsstaat
- Theologische Fakultäten an europäischen Universitäten
- Gesellschaftliche Ängste als theologische Herausforderung
- Kirchliches Management – Grundlagen und Grenzen
Religionsfreiheit im Kontext der Grundrechte
Adrian Loretan (Hg.), Relgionsfreiheit im Kontext der Grundrechte, Religionsrechtliche Studien 2, Zürich 2011 (Edition NZN bei TVZ).
nach obenVernunft und Herrschaft. Die kanonischen Rechtsquellen als Grundlage natur- und völkerrechtlicher Argumentation im zweiten Prinzip des Traktates Principia quadam des Bartolomé de Las Casas
Patrick Huser
Reihe: ReligionsRecht im Dialog, Bd. 11, hrsg. von Adrian Loretan
LIT Verlag Wien/Zürich/Berlin/Münster 2011, 266 S., EUR 25.90 (DE), sfr 39.90 (freier Pr.)
Bartolomé de Las Casas ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts. Seine Schriften legen Zeugnis ab von seinem Engagement für die Rechte der Indios in der Neuen Welt. Las Casas’ Argumentation stützt sich dabei jedoch nicht nur auf zivile Rechtsquellen, sondern in beachtenswertem Ausmass auch auf die kirchliche Rechtstradition. Seine originelle Aneignung kirchenrechtlicher Quellen lässt dabei einen Denker erkennen, dessen rechtsschöpferischer Tätigkeit innerhalb der europäischen Rechtsgeschichte bis hin zu den Menschenrechten eine beachtenswerte Stellung zukommt.
nach obenReligionen im Kontext der Menschenrechte
Adrian Loretan-Saladin, Religionen im Kontext der Menschenrechte. Religionsrechtliche Studien 1, Zürich (Edition NZN bei TVZ) 2010.
nach obenReligiöse Vielfalt und der Religionsfrieden. Herausforderung für die christlichen kirchen.
Herausgeber: Judith Könemann/ Adrian Loretan, Religiöse Vielfalt und der Religionsfrieden. Herausforderung für die christlichen Kirchen, Zürich (Edition NZN bei TVZ) 2009.
nach oben
L´organisation d´une région diocésaine. Questions de droit canonique et de droit ecclésiastique à l´exemple de la région Berne-Jura-Soleure (Ste-Vérène) du Diocèse de Bâle
Buchreihe: ReligionsRecht im Dialog, Münster (LIT-Verlag):Band 8: Marie-Andrée Beuret, L´organisation d´une région diocésaine. Questions de droit canonique et de droit ecclésiastique à l´exemple de la région Berne-Jura-Soleure (Ste-Vérène) du Diocèse de Bâle. nach oben
Hat die „Gemeindeleiterin“ eine Leitungsfunktion? Rechtliche Möglichkeiten der Anwendung der cc. 129 § 2 und 517 § 2 CIC/1083
Buchreihe:
ReligionsRecht im Dialog, Münster (LIT-Verlag):
Band 7: Michèle Adam Schwartz, Hat die
„Gemeindeleiterin“ eine Leitungsfunktion? Rechtliche Möglichkeiten der
Anwendung der cc. 129 § 2 und 517 § 2 CIC/1083, 2008.
nach oben
Spitalseelsorge im Wandel
Spitalseelsorge im Wandel
Rudolf Albisser, Adrian Loretan (Hrsg.)Spitalseelsorge im Wandel
Berlin/Wien/Zürich:
LIT Verlag; 2007
136 Seiten
ISBN 978-3-8258-9358-3
Die Seelsorge in Spitälern und Pflegeheimen hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenso gründlich geändert wie die Einstellung der Gesellschaft zur Religion und zur konfessionellen Einbindung. Einst besuchten die örtlichen Pfarrer die erkrankten Mitglieder ihrer Kirchgemeinden, beteten mit ihnen oder spendeten ihnen das Sakrament der Krankensalbung, das als Letzte Ölung volkstümlich zum untrüglichen Zeichen des unmittelbar bevor - stehenden Todes umgedeutet wurde. Beim Spitalportier erhielten die Seelsorger ohne Datenschutzbedenken die vollständige Liste aller Hospitalisierten ihrer Konfession, und sie durften diese Patienten und Patientinnen unaufgefordert ansprechen. Eifrige junge Vikare, missionarisch gesinnte Ordensleute oder strenge Pfarrherren erwiesen sich dabei nicht immer geschickt im Umgang mit den Kranken, deren Angehörigen und den Pflegenden. Im Laufe der Zeit wurden deshalb an den meisten Spitälern speziell befähigte und geschulte Seelsorgende beigezogen. Als Pioniere und Förderer der klinischen Seelsorgeausbildung in der Schweiz haben Rudolf Albisser und Adrian Loretan eine Sammlung von Beiträgen herausgegeben, die sich aus theologischer, ärztlicher, pflegerischer, rechtlicher und ökonomischer Sicht mit den spirituellen Bedürfnissen der Kranken befassen. Wie neuere Umfragen gezeigt haben, wünschen sich trotz verbreiteter Skepsis gegenüber Religion und Kirche immer noch viele der im Spital behandelten Menschen den Besuch eines Seelsorgers. Der Staat anerkennt Spiritualität als Ressource des Gesundheitswesens; ja, es gibt sogar medizinische Publikationen, die die heilsame Wirkung der Gebete zu beweisen versuchen. Das durch technische Verrichtungen, administrativen Kram und die stets kürzere Hospitalisationsdauer der Patienten überlastete pflegende und ärztliche Personal überlässt den Theologen gerne das geduldige Zuhören und Dasein, wofür ihm selbst keine Zeit mehr bleibt. Die Begleitung der Angehörigen bei Todesfällen, das Mitwirken in Ethikkommissionen, aber auch die emotionelle Stützung des behandelnden Teams wurden zum erweiterten Auftrag für Spitalseelsorger, die sich so als Krisenmanager, Ethikkundige, Psychologen oder Sozialarbeiter zu bewähren haben. nach oben
Das Kreuz der Kirche mit der Demokratie - Zum Verhältnis von katholischer Kirche und Rechtsstaat
hrsg. von Adrian Loretan-Saladin und Toni Bernet-StrahmZürich (TVZ) 2006, 96 S.
EUR 11.80 (D)/12.20 (A)/CHF 18.00
ISBN-10: 3-290-20028-0
ISBN-13: 978-3-290-20028-2
Bis weit in das 20. Jahrhundert galt die Demokratie für die Kirchen nicht als die ideale Staatsform. Seit der Erklärung über die Religionsfreiheit (1965) hat die katholische Kirche versucht, ein neues Verhältnis zu den Prinzipien von Demokratie und Öffentlichkeit zu gewinnen. Sie versteht sich selbst heute als Teil der demokratischen Zivilgesellschaft, als «Grossbewegung zur Verteidigung und zum Schutz der Würde des Menschen» (Johannes Paul II.). Wie hat sie zur Anerkennung des demokratischen Rechtsstaats gefunden? Wie gestaltet dieser seinerseits sein Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften? Wie wirkt das staatliche Gleichstellungsgesetz auf die Stellung der Frau in der Kirche ein? Welche Lernchancen bietet das Miteinander von Kirchenrecht und öffentlichrechtlichen Strukturen? Mit Beiträgen von Toni Bernet-Strahm, Daniel Kosch, Adrian Loretan-Saladin, Giusep Nay.
> Bericht auf kath.ch vom 09.07.2007
> Rezension in der Reformierten Presse vom 29.06.2007 nach oben
Theologische Fakultäten an europäischen Universitäten
Rechtliche Situation und theologische Perspektivenhrsg. von Adrian Loretan
LIT Verlag Münster 2004, 19.90 €, ISBN 3-8258-6649-1
Der Sammelband geht der Frage nach, in welcher rechtlicher und tatsächlicher Stellung die (kirchlich gebundenen) Theologischen Fakultäten zu den staatlichen Universitäten - und damit zum Staat selbst - stehen. In einem ersten Teil wird diese Frage in grundsätzlicher Art erörtert. In einem zweiten und umfangreicheren Teil wird dieser Frage in verschiedenen Ländern West-, Mittel- und Osteuropas nachgegangen: Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Grossbritannien, Polen, Ungarn, Tschechien und Griechenland. Das Buch schliesst mit einem Artikel über die Möglichkeiten der theologischen Ausbildung mittels des grenzüberschreitenden eLearnings. nach oben
Gesellschaftliche Ängste als theologische Herausforderung
hrsg. von Adrian Loretan und Franco LuzzattoReihe: Theologie Ost - West, Bd. 3
LIT Verlag Münster 2004, 216 S., 24.90 €, ISBN 3-8258-7266-1
Angst vor Terroranschlägen? Angst vor Arbeitslosigkeit! Lebensbedrohliche Krankheiten und tief greifende gesellschaftliche Umbruchphasen lösen Ängste aus: Nicht in Würde den letzten Lebensabschnitt leben, unerträgliche Schmerzen, soziale Angst durch Isolation, allein gelassen in einer existentiellen oder gesellschaftlichen Krise sind nur einige Ängste unserer Zeit.
Europäische Autorinnen und Autoren aus Ost und West skizzieren exemplarisch Ängste aus verschiedensten Bereichen und fragen nach konkreten Beiträgen zur Angstbewältigung aus Theologie, Philosophie, Recht, Ethik, Therapie, Literatur, Kunst und Politik. nach oben
Kirchliches Management – Grundlagen und Grenzen
Pius BischofbergerReihe: ReligionsRecht im Dialog, Bd. 1, hrsg. von Adrian Loretan
LIT Verlag Münster 2004, 160 S., 17.90 €, ISBM 3-8258-7985-2
Die Kirche im westlichen Europa sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse werden zusehends komplexer, was sich zwangsläufig auf die Kirche – als Teil dieser Welt – auswirkt. Vor allem von theologischer Seite wird deshalb der Ruf nach betriebswirtschaftlicher Hilfestellung für die Kirchenleitung immer deutlicher vernehmbar. Gleichzeitig wird von derselben Seite Kritik an der Übernahme von Begriffen und Methoden aus dem betriebswirtschaftlichen Arsenal geübt. Diese Situation bot den Anstoss, an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern ein Pilotseminar zum Thema Kirchliches Management durchzuführen, das zugleich die Ausgangslage für den vorliegenden Band bildet. Er vermittelt einen vertieften Einblick in die Grundlagen einer pastoralen Unternehmungsführung. Die Grenzen der Anwendung betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse leiten sich vom Proprium der Kirche ab.
Zu den wichtigsten Grundlagen für dieses Buch gehören gesamtkirchliche Dokumente, insbesondere die Kirchenkonstitutionen des II. Vatikanischen Konzils „Lumen gentium“ und „Gaudium et spes“ sowie der Pastorale Orientierungsrahmen Luzern „Eine Kirche, die dem Leben dient“ (POL 2003) und der entsprechende Grundlagentext 1998. Das Anliegen des Autors besteht darin, die in den Artikeln 4 und 8 von „Lumen gentium“ enthaltene Grundspannung zwischen Gemeinschaft und Dienstleistung (communio et ministratio), dem geistlichen und weltlichen Element der Kirche, d.h. zwischen geistgewirkter Führung der Kirche und ihrer Führung als irdische Institution deutlich zu machen. Betriebswirtschaftliche Erkenntnisse sind ausschliesslich für den Dienstleistungscharakter der Kirche, für die Institution, relevant. Diese Unterscheidung wird bisher nicht oder nur unzureichend vorgenommen, weshalb es immer wieder zu Missverständnissen und falschen Schlussfolgerungen kommt, wie etwa die Kirche sei keine Unternehmung, das Evangelium lasse sich deshalb nicht vermarkten. Demgegenüber setzt sich die Einsicht immer mehr durch, in der kirchlichen Arbeit sei auf allen Ebenen „den Grundsätzen moderner Unternehmensführung grössere Aufmerksamkeit zu schenken“ (POL, Grundlagentext, S. 37). nach oben
