Inhalte des Studiums
Was können Sie in diesem Studium lernen? Wie ist es aufgebaut? Welche Wahlmöglichkeiten und Schwerpunkte bestehen?
- Schwerpunkte des Studiums
- Aufbau des Forschungs-Praxis Moduls
- Profilbildung durch weitere Wahlmöglichkeiten
- Abschluss des Studiums
- Zulassungsvoraussetzungen & Anmeldung zum Studium
Schwerpunkte des Studiums
Der Schwerpunkt "Organisation und Wissen" bietet eine vertiefende Beschäftigung mit Organisationsthemen und Wissensprozessen. Inhaltlich geht es vor allem um Möglichkeiten für Unternehmen, staatliche Einrichtungen und Non-Profit-Organisationen, vorhandenes Wissen zu nutzen und neues Wissen zu entwickeln. Deshalb wird Prozessen der Informationsverarbeitung sowie Formen interner und zwischenorganisatorischer Kommunikation eine hohe Aufmerksamkeit zuteil. Auf dieser Grundlage werden z.B. Fragen der Innovations- und Reformfähigkeit oder Formen verteilten Wissens behandelt. Dafür werden sozialwissenschaftliche Methoden eingesetzt und unterschiedliche theoretische Zugänge gewählt, um ausgewählte Fragestellungen eigenständig zu bearbeiten.
Im Schwerpunkt werden 42 CP erworben, die sich wie folgt zusammensetzen:
- 1 Vorlesung (2 CP),
- 2 Seminare (8 CP) und
- 2 Ausarbeitungen (16 CP)
- 1 Kolloquium (2 CP) sowie
- frei wählbare Veranstaltungen und Ausarbeitungen im Schwerpunkt im Umfang von 18 CP (darunter fallen Seminarbesuche, Vorlesungen oder schriftliche Ausarbeitungen).
Aufbau des Forschungs-Praxis Moduls
Grundlage dieses Moduls ist die Ausbildung in sozialwissenschaftlichen Methoden. Hierauf aufbauend kann ein Praktikum absolviert werden, aus dem eine Forschungsarbeit entwickelt wird. Die Studierenden werden beim Praktikum und bei der Forschungsarbeit durch ein Begleitseminar unterstützt. Das Praktikum kann in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen (Bund, Kanton, Gemeinde) und Non-Profit-Organisationen (Vereine, Verbände, Netzwerke, soziale Bewegungen) absolviert werden. Wer bereits über entsprechende Erfahrungen verfügt, kann sich diese als Praktikum anrechnen lassen, wenn hierzu eine Forschungsarbeit angefertigt wird.
Alternativ zum Praktikum können die Studierenden sich durch den Besuch zusätzlicher Methodenveranstaltungen spezialisieren. Auch hier ist eine empirische Forschungsarbeit gefordert. Das Spektrum der angebotenen Methodenveranstaltungen ist breit und umfasst qualitative und quantitative Techniken der Sozialforschung, darunter auch innovative Methoden wie z.B. Bild- und Filmanalyse oder Netzwerkanalysen.
Das Forschungs-Praxis-Modul umfasst insgesamt eine Studienleistung von 24 CP. Es setzt sich zusammen aus:
(1) der grundlegenden Ausbildung in sozialwissenschaftlichen Methoden, bestehend aus
- einem Methodenseminar (4 CP);
(2.1) dem Praktikum mit hierauf bezogener Forschungsarbeit (insgesamt 20 CP), bestehend aus
- einem Praktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen Dauer (14 CP)
- einer dazugehörigeForschungsarbeit (6 CP)
oder
(2.2) der Teilnahme an zusätzlichen Methodenveranstaltungen mit hierauf bezogener Forschungsarbeit (insgesamt 20 CP), bestehend aus
- Veranstaltungen im Umfang von 14 CP
- einer dazugehörige Forschungsarbeit (6 CP)
Profilbildung durch weitere Wahlmöglichkeiten
Die Studierenden können aus dem gesamten Lehrangebot des Studiengangs Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaft auswählen, um 10 Credit Points zu erwerben. Weitere 4 CP werden durch so genannte Sozialkompetenzpunkte erworben, z.B. durch freiwillige Tutorate, Lesekreise oder durch Mitarbeiter in studentischen Gremien und Initiativen oder durch Mitarbeit in Forschungsprojekten.
- frei wählbare Veranstaltungen und Ausarbeitungen im Umfang von 10 CP (darunter fallen Seminarbesuche, Vorlesungen oder schriftliche Ausarbeitungen);
- sowie freie Initiativen im Universitätskontext (sog. Sozialkompetenz, 4 CP).
Abschluss des Studiums
Am Ende des viersemestrigen Studiums stehen die mündliche Prüfung (10 CP) und das Verfassen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit (30 CP).
nach obenZulassungsvoraussetzungen & Anmeldung zum Studium
Zugelassen wird, wer über ein Bachelordiplom in einer der folgenden Studienrichtungen verfügt:
- Soziologie
- Politikwissenschaft
- Kommunikations- und Medienwissenschaften
- Geschichte.
Die Zuordnung zur Studienrichtung bemisst sich daran, dass der entsprechende Anteil der Lernleistungen im Bachelorstudium mindestens 60 Credit Points betrug. Von Inhabern und Inhaberinnen von Bachelordiplomen anderer Studienrichtungen kann vor der Zulassung der Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und Fähigkeiten verlangt werden (Zulassung mit Bedingungen).
Der Abschluss des Masterstudiums kann vom Nachweis weiterer Kenntnisse und Fähigkeiten abhängig gemacht werden, die im Bachelorstudium nicht erworben wurden (Zulassung mit Auflagen).
Weitere Informationen betreffend Zulassungsbedingungen und das Anmeldeformular zum Studium finden Sie auf der Seite "Anmeldung und Zulassung".


