Kultur- und Sozialwissenschaften
- Dr. André Bächtiger, SNF-Förderprofessor für Politikwissenschaft
- Dr. Andreas Balthasar, Titularprofessor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Schweizer Politik und Evaluationsforschung
- Dr. Martin Baumann, Professor für Religionswissenschaft
- Dr. Bettina Beer, Professorin für Ethnologie
- Dr. Samuel M. Behloul, PD, Lehrbeauftragter/Fachstudienberater
- Dr. Joachim Blatter, Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie
- Dr. Cornelia Bohn, ausserordentliche Professorin für Soziologie
- Dr. Lucas Burkart, SNF-Förderprofessor für Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und Frühe Neuzeit
- Dr. Rainer Diaz-Bone, Professor für Soziologie mit Schwerpunkt qualitative und quantitative Methoden
- Dr. Valentin Groebner, Professor Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance
- Dr. Martin Hartmann, Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Praktische Philosophie
- Dr. Raimund Hasse, ausserordentlicher Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Organisation und Wissen
- Dr. Jürg Helbling, Professor für Ethnologie
- Dr. Roland Hodler, Professor für Ökonomie
- Dr. Christoph Hoffmann, Professor für Wissenschaftsforschung
- Dr. Sandra Lavenex, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Global Governance
- Dr. Antonius Liedhegener, Assistenzprofessor für Politik und Religion
- Dr. Simon Lüchinger, Assistenzprofessor für Ökonomie
- Dr. Oliver Marchart, SNF-Förderprofessor für Soziologie
- Dr. Jon Mathieu, Titularprofessor für Geschichte mit Schwerpunkt Neuzeit
- Dr. Aram Mattioli, Professor für Geschichte mit Schwerpunkt Neueste Zeit
- Dr. Martina Merz, SNF-Förderprofessorin für Soziologie
- Dr. Gaetano Romano, Professor für Soziologie
- Dr. Christoph A. Schaltegger, Professor für Politische Ökonomie
- Dr. Christiane Schildknecht, Professorin für Philosophie mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie
- Dr. Daniel Speich Chassé, SNF-Förderprofessur für Geschichte mit Schwerpunkt Neueste Zeit
- Dr. Rudolf Stichweh, Professor für Soziologie
Dr. André Bächtiger, SNF-Förderprofessor für Politikwissenschaft
geb. 1971 in Bern, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Medienwissenschaften an der Universität Bern, wo er 2004 mit einer Arbeit über politische Deliberation promovierte. 2010 habilitierte er sich an der Universität Bern zum Thema «Democracy and democratization in advanced countries, less developed countries, and at the global scale». Von 2005 bis 2009 war André Bächtiger Oberassistent am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Research School of Social Sciences («RSSS») an der Australian National University in Canberra übernahm er 2009/2010 eine Vertretungsprofessur an der Universität Konstanz. Seit August 2010 ist André Bächtiger SNF-Förderprofessor am Politikwissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern mit dem Projekt «Deliberative Reforms in the Political System».
Forschungsschwerpunkte: Deliberation, Demokratie und Demokratisierung, Schweizerische Innenpolitik, Vergleichende Politik und Politische Philosophie.
Telefon:
+41 (0)41 229 59 53 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 91 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--regithceab__erdna
Dr. Andreas Balthasar, Titularprofessor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Schweizer Politik und Evaluationsforschung
geb. 1958 in Luzern, ist Ökonom und Politologe, Institutsleiter und Gründer von Interface Politikstudien. Er war von 2000 bis 2008 Präsident der Schweizerischen Evaluationsgesellschaft SEVAL. Als Evaluationsberater war er in verschiedenen Bundesämtern mit der Durchführung und Leitung mehrerer Dutzend Evaluationen betraut. Leitung von Forschungsprojekten in verschiedenen Nationalen Forschungsprogrammen. 1987 bis 2007 Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern. Dort hat er sich 2007 habilitiert. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter am Politikwissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. Seit Februar 2010 ist Andreas Balthasar Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Schweizer Politik an der Universität Luzern.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Schweizer Politik; Theorie und Methode der politikwissenschaftlichen Evaluationsforschung.
Telefon: +41 (0)41 226 04 26
E-Mail: L_hc__ulinu--rasahtlab__saerdna
Dr. Martin Baumann, Professor für Religionswissenschaft
geb. 1960, studierte Religionswissenschaft in Marburg, London, Berlin und Hannover. 1993 promovierte er mit einer Studie zu Buddhisten in Deutschland und habilitierte 1999 mit einer Schrift zu Hindus in der Karibik. 1999-2000 Vertretungsprofessur an der Universität Bremen, seit 2001 Professor für Religionswissenschaft an der Universität Luzern. Beiratsmitglied in verschiedenen internationalen Fachzeitschriften und Herausgeber der online Zeitschrift «Journal of Global Buddhism». Aktuelle Forschungsprojekte zu religiösen Bauten von immigrierten Minderheiten in der Schweiz sowie zu muslimischen Jugendgruppen und ihren Aktivitäten in der Schweiz (2011-2012).
Forschungsschwerpunkte:
Pluralität von Religionen in der Schweiz und Europa; Migration, Religion und gesellschaftliche Integration; globale Ausbreitung von hinduistischen und buddhistischen Traditionen; Wandel von Religionen in fremder Kultur (Diaspora).
Telefon:
+41 (0)41 229 55 80 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 82 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--nnamuab__nitram
Dr. Bettina Beer, Professorin für Ethnologie
studierte an der Universität Hamburg Ethnologie und promovierte 1995 mit einer Dissertation zum Thema "Deutsch-philippinische Ehen. Interethnische Heiraten und Migration von Frauen". Die Habilitation erlangte sie 2001 im Fach Ethnologie mit der Habilitationsschrift "Körperkonzepte, interethnische Beziehungen und Rassismustheorien". Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt Bettina Beer den Siemers-Preis der Universität Hamburg und ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie wurde 2003 in die Junge Akademie und 2006 auf eine W3-Professur für Ethnologie an der Universität Heidelberg berufen. Seit 2008 ist sie Ordinaria für Ethnologie an der Universität Luzern.
Ihre regionalen Forschungsschwerpunkte sind Ozeanien (Papua-Neuguinea) und Südostasien (Philippinen), wo sie zahlreiche Feldforschungen durchführte, sowie kulturelle Diversität im deutschsprachigen Raum. Die Einheit von Forschung und Lehre ist ihr bei der Ausbildung zur Feldforschung und Ethnographie ein besonderes Anliegen. Thematisch beschäftigt sich Bettina Beer mit transkulturellen Beziehungen und Migration, Verwandtschaft und Politikethnologie. Weitere Forschungsgebiete sind die Kognitionsethnologie, psychologische Ethnologie, Ethnologie der Sinne sowie Theoriebildung und Geschichte der Ethnologie.
Telefon:
+41 (0)41 229 55 70 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 71 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--reeb__anitteb
Dr. Samuel M. Behloul, PD, Lehrbeauftragter/Fachstudienberater
Studium der Katholischen Theologie, Arabistik und Islamwissenschaft in Luzern und Berlin. Promotion 2000 in Berlin, Habilitation 2010 in Luzern. 2001-2008 Oberassistent am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern; seit 2008 Dozent und Forschungsmitarbeiter am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Islam in Geschichte und Gegenwart, Migrations- und Diasporaforschung mit Schwerpunkt auf Muslimen im Westen, diachron-vergleichende und diskursanalytische Religionsforschung.
Telefon:
+041 (0)41 229 57 24 (Direktwahl)
+041 (0)41 229 55 82 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--luolheb__nitram-leumas
Dr. Joachim Blatter, Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie
geb. 1966 in Stühlingen, Baden-Württemberg, absolvierte ein sozialwissenschaftliches und juristisches Grundstudium an der Universität Konstanz, im Hauptstudium studierte er Verwaltungswissenschaften. Seine politikwissenschaftliche Dissertation verfasste er zum Thema "Entgrenzung der Staatenwelt? Politische Institutionenbildung in grenzüberschreitenden Regionen in Europa und Nordamerika" und promovierte damit an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg. Mit einer Arbeit über "Governance – Theoretische Formen und historische Transformationen. Zur Entwicklung von Paradigmen und Realitäten politischer Steuerungs- und Integrationsformen am Beispiel der amerikanischen Metropolregionen (1850-2000)" habilitierte er sich 2006 an der Universität Konstanz.
Joachim Blatter arbeitete u.a. als Forschungsassistent an der Universität St. Gallen, Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Konstanz und am Europäischen Zentrum für Staatswissenschaft und Staatspraxis der Freien Universität Berlin. Er absolvierte Forschungsaufenthalte an der University of Victoria in Kanada, an der California State University in San Bernardino, am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz und an der Harvard University. Bis zu seiner Berufung nach Luzern war er als Lehrbeauftragter an der Universität Zürich und als Assistant Professor an der Erasmus Universität in Rotterdam tätig. Seit Juli 2008 ist er Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Theorie an der Universität Luzern.
Forschungsschwerpunkte: Demokratietheorien und aktuelle Herausforderungen politischer Legitimität; Migration und Mitgliedschaft in politischen Gemeinschaften (Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungspolitik); Governance-Theorie; Politische Steuerung und Integration in städtischen Agglomerationen (Metropolitan Governance); Internationale und grenzüberschreitende Beziehungen von Städten und Regionen; Politische Handlungs- und Kommunikationsformen; Sozialwissenschaftliche Konzeptbildung und Fallstudien-Methodik.
Telefon: +41 (0)41 229 55 92
E-Mail: L_hc__ulinu--rettalb__mihcaoj
Dr. Cornelia Bohn, ausserordentliche Professorin für Soziologie
Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Bielefeld und der École des hautes études en sciences sociales in Paris. 1998 Promotion an der Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld. 2003 Habilitation am Fachbereich für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Trier.
Seit 2004 Professorin für Allgemeine Soziologie am Soziologischen Seminar der Universität Luzern. Vorher: Hochschulassistentin an der Universität Trier (bis 2003), Chercheur associé des CNRS, Université Marc Bloch Strasbourg (1997), wissenschaftliche Assistentin an der Universität Mannheim.
Seit Oktober 2009 Mitglied des NCCR Eikones: Bildkritik, Universität Basel. Gründungsmitglied des SFB 600 „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ der Universität Trier (seit 2002).
Einladungen als Gastwissenschaftlerin an der University of Chicago (Frühjahrssemster 2009), an der Universität Konstanz (Sommersemester 2007), als Visiting Scholar an der Stanford University (2002).
Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorien, historische und zeitgenössische Semantik, Medien- und Bildtheorie, Theorien der Individualität und Personalität, Inklusions- und Exklusionsforschung, Geldtheorie und Wirtschaftssoziologie.
Telefon:
+41 (0)41 229 55 52 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 53 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--nhob__ailenroc
Dr. Lucas Burkart, SNF-Förderprofessor für Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und Frühe Neuzeit
geb. 1967 in Basel, studierte Geschichte, Wirtschaft und Literatur in Basel und Bologna. Die Doktorarbeit verfasste er im Rahmen des Bonner Graduiertenkollegs zum Thema "Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption. Kunst - Geschichte - Literatur"; hierfür absolvierte er Auslandaufenthalte in London, Verona, Florenz und Venedig. 1998 promovierte er an der Universität Basel. Ab 1998 war er als Assistent für Geschichte des Mittelalters am Historischen Seminar der Universität Basel tätig, 2003-2005 weilte er für einen Forschungsaufenthalt in Rom als Mitglied des Istituto Svizzero di Roma. 2005 erfolgte der Wiedereintritt als Assistent. Er habilitierte sich an der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Basel.Forschungsschwerpunkte:
- Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters
- Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance
- Geschichte der visuellen Kultur
- Wahrnehmungsgeschichte
- Mittelalterliche Geschichte Italiens und Roms
- Wissenschaftsgeschichte und Kulturgeschichte des Wissens
Telefon:
+41 (0)41 229 59 46 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 41 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--trakrub__sacul
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Dr. Rainer Diaz-Bone, Professor für Soziologie mit Schwerpunkt qualitative und quantitative Methoden
geb. 1966 in Bogota/Kolumbien, studierte von 1991 bis 1996 Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt "Angewandte Sozialforschung" an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1997 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (HMT Hannover). 2001 Promotion im Fach Soziologie an der Universität Trier (Dissertationsschrift: "Kulturwelt, Diskurs und Lebensstil. Eine diskurstheoretische Erweiterung der Bourdieuschen Distinktionstheorie"; ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2004). Von 2002 bis 2008 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Freien Universität Berlin im Herbst 2008 (Kumulative Habilitationsschrift: "Felder und Konventionen in der Wirtschaft. Beiträge zur neueren französischen Wirtschaftssoziologie"). Ab November 2008 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt qualitative und quantitative Methoden an der Universität Luzern.
Forschungsschwerpunkte: Empirische Kultur- und Lebensstilforschung, Wirtschaftssoziologie, sozialwissenschaftliche qualitative Methodologien (insbesondere Diskursanalyse als Methode in der empirischen Sozialstruktur- und Wissensanalyse), multivariate Statistik (insbesondere Analyse kategorialer Daten und Tabellenanalyse), sozialwissenschaftliche Netzwerkanalyse und Epistemologie.
Telefon: +41 (0)41 229 55 59
E-Mail: L_hc__ulinu--enobzaid__reniar
Dr. Valentin Groebner, Professor Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance
geb. 1962, studierte in Wien, Marburg und Hamburg. Promotion 1991 in Bielefeld, 1996/97 Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg, Habilitation 1998 an der Universität Basel über Geschenke und Korruption in der Eidgenossenschaft im späten Mittelalter. Verschiedene Lehr- und Forschungsaufenthalte in der Schweiz, Italien, Frankreich und den USA. Arbeitet zur Kultur- und Sozialgeschichte des Mittelalters und der Renaissance; Mitherausgeber der Zeitschrift «Historische Anthropologie». Zuletzt erschien von ihm «Ungestalten. Die visuelle Kultur der Gewalt im Mittelalter», Hanser: München 2003, und «Der Schein der Person. Ausweis, Steckbrief und Kontrolle», C.H. Beck, 2004. Ein neues Projekt wird sich mit der Geschichte der Söldner und Solddienste in der Innerschweiz befassen.
Forschungsschwerpunkte: Europäische Geschichte vom hohen Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit, Geschichte der schweizerischen Eidgenossenschaft (13./16. Jahrhundert), Historische Anthropologie, Mediengeschichte und visuelle Kultur 1000–1600.
Telefon: +41 (0)41 229 55 41 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--renbeorg__nitnelav
Dr. Martin Hartmann, Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Praktische Philosophie
geb. 1968 in Hamburg, studierte Philosophie, Komparatistik und Soziologie an der Universität Konstanz, an der London School of Economics und an der Freien Universität Berlin. 2001 promovierte er mit der Dissertation «Erfahrung und Vertrauen» an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Im Oktober 2001 wurde er Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie an der Goethe-Universität. Dort erhielt er 2009 die Lehrbefugnis mit seiner Habilitation «Eine Theorie des Vertrauens».
Von 2009 bis 2011 nahm er verschiedene Vertretungsprofessuren wahr (an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, an der Technischen Universität Darmstadt und am Institut für Philosophie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main). Seit Februar 2011 ist Martin Hartmann Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Universität Luzern.
Forschungsschwerpunkte: Politische Philosophie (Pragmatismus, Vertrauen, Demokratietheorie), Sozialphilosophie (Kritische Theorie, Emotionen), Praktische Philosophische (Kritik der Neurowissenschaft).
Telefon:
+41 (0)41 229 57 10 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 32 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--nnamtrah__nitram
Dr. Raimund Hasse, ausserordentlicher Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Organisation und Wissen
studierte Soziologie an der Universität Bielefeld (Diplom 1989, Promotion 1996) und erhielt 2002 die venia legendi für Soziologie an der RWTH Aachen. Forschungsaufenthalte unter anderem an der University of Wisconsin, Madison, an der University of Trondheim sowie an der Universität Barcelona.
Schwerpunkte liegen im Neo-Institutionalismus und in der Organisationsforschung. Aktuelle Forschungsprojekte sind „Die Organisation Fairen Handelns: Zur Bedeutung von Standards und Zertifizierungen am Beispiel des Schweizer Baumwollmarkts“ (SNF, 2011-2014); „Die Organisation von Kultur: Institutionalisierung und Wachstum von Filmfestivals in der Schweiz 1980-2005“ (SNF, 2010-2013); „Organisation und Ungleichheit: Eine empirische Untersuchung zu institutionellen Settings und Begründungsmustern schulischen Entscheidens“ (SNF, 2009-2012); „Organisationsgründung: Zur Entwicklung von Start-ups in der Biotechnologie“ (SNF, 2006-2009).
Telefon:
+41 (0)41 229 55 64 (Sekretariat)
+41 (0)41 229 55 57 (direkt)
E-Mail: L_hc__ulinu--essah__dnumiar
Dr. Jürg Helbling, Professor für Ethnologie
studierte Ethnologie, Philosophie und Neuere Geschichte an der Universität Zürich. Seine Dissertation befasste sich mit der Theorie der Wildbeutergesellschaft.
Zwischen 1985 und 1988 war er "Research Associate" am "Institute for Philippine Culture" an der "Ateneo de Manila University" und führte eine Feldforschung bei den Mangyan auf Mindoro durch, auf der seine Habilitationsschrift Macht, Verwandtschaft und Produktion: Die Alangan-Mangyan im Nordosten Mindoros beruht. Anschliessend war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bern und nach seiner Habilitation 1990 als Oberassistent am Ethnologischen Seminar der Universität Zürich tätig, wo er 1995 auf eine Professur für Ethnologie berufen wurde. Jürg Helbling war zudem Gastprofessor an den Universitäten Köln, Frankfurt, Wien und St. Gallen.
Jürg Helbling ist seit Februar 2008 Professor für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Luzern. Seine Forschungsinteressen umfassen Ressourcennutzung und Produktionsstrategien, politische Ökonomie in Gesellschaften ohne Staat sowie Machtbeziehungen, Krieg und Frieden in Gesellschaften ohne Zentralgewalt und Mikropolitik aktueller Bürgerkriege.
Telefon +41 (0)41 229 55 72
E-Mail: L_hc__ulinu--gnilbleh__greuj
Dr. Roland Hodler, Professor für Ökonomie
geb. 1975 in Bern, studierte an der Universität Bern Volkswirtschaftslehre, wo er im Jahr 2004 mit einer Arbeit über die Auswirkungen von natürlichen Ressourcen und Entwicklungshilfegeldern auf Korruption und wirtschaftliche Entwicklung promovierte. Nach einem Postdoc an der Harvard University arbeitete Roland Hodler zuerst als Oberassistent an der Universität Bern, dann als Lecturer und Senior Lecturer an der University of Melbourne. Seit 2010 ist er Dozent am Studienzentrum der Schweizerischen Nationalbank in Gerzensee (BE) und seit 2011 Professor für Internationale Ökonomie an der Universität Luzern. Roland Hodler ist zudem affiliiert mit dem Centre for the Analysis of Resource Rich Economies an der University of Oxford.
Forschungsschwerpunkte: Entwicklungsökonomie, Internationale Ökonomie.
Telefon:
+41 (0)41 229 57 22 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 56 42 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--reldoh__dnalor
Dr. Christoph Hoffmann, Professor für Wissenschaftsforschung
geb. 1963 in Frankfurt am Main. Studium der Germanistik und Geschichte in Frankfurt am Main und Freiburg im Breisgau, Promotion zu den Schriften Robert Musils (Freiburg im Breisgau 1995). Habilitation zum Beobachtungsregime in der Naturforschung um 1800 (Frankfurt/Oder 2004). Zuletzt von 2004 bis 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, seit März 2010 o. Professor für Wissenschaftsforschung an der Universität Luzern. Gast am Zentrum für Literaturforschung, Berlin (2001), an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (2004) und am IFK Wien (2006). Gastprofessor an der Columbia University, New York (2008).
Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Geschichte und Gegenwart der Wissenschaften/Historische Epistemologie; Literatur & Wissenschaft.
Telefon: +41 (0)41 229 56 10
E-Mail: L_hc__ulinu--nnamffoh__hpotsirhc
Dr. Sandra Lavenex, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Global Governance
Dr. Sandra Lavenex
geb. 1970, ist im Mai 2006 zur ausserordentlichen Professorin für Politikwissenschaft, Bereich Internationale Beziehungen und Global Governance an der Universität Luzern ernannt worden. Sie studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Universität Konstanz und absolvierte während des Studiums verschiedene Arbeitsaufenthalte bei der Europäischen Union, dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlingsfragen sowie beim Goethe-Institut. Ihre Promotion erhielt sie vom Europäischen Hochschulinstitut in Florenz im Jahr 1999 für eine Arbeit über die Europäisierung der Flüchtlingspolitik. D
Forschungsschwerpunkte:
Institutionelle Aspekte internationaler Kooperation, regionale und europäische Integration, europäische und internationale Migrationspolitik, EU-Assoziationsbeziehungen mit Drittstaaten, inklusive Schweiz-EU Beziehungen, Internationale Demokratieförderung.
Telefon:
+41 (0)41 229 55 50 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 91 (Sekretariat)
E-Mail: L_hc__ulinu--xenevaL__ardnaS
Dr. Antonius Liedhegener, Assistenzprofessor für Politik und Religion
geb. 1963, studierte Geschichte und Katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der University of Southampton. 1996 promovierte er mit einer vergleichenden Fallstudie zum Zusammenhang von Urbanisierung und Säkularisierung im 19. und frühen 20. Jahrhundert und habilitierte 2005 mit einer Schrift zur politischen Rolle des Katholizismus in den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Von 1997 bis 2007 wissenschaftlicher (Ober-)Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich Schiller-Universität Jena, 2008 Vertretungsprofessur für vergleichende Politikwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina, seit Herbst 2008 Assistenzprofessor für Politik und Religion am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) an der Universität Luzern. Mitglied verschiedener nationaler und internationalen Fachverbände. Sprecher des Arbeitskreises "Politik und Religion" der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft (DVPW).
Forschungsschwerpunkte: Politik und Religion in liberalen Demokratien, insbes. Deutschland und USA; Zivilgesellschaft und Religion; Religiöse Interessen in der Europäischen Union; politische Soziologie von Religion und Kirchen, Katholizismusforschung, Sozialgeschichte der Religion in Deutschland und den USA im 19. und 20. Jahrhundert.
Telefon: +41 (0)41 229 55 81
E-Mail: L_hc__ulinu--renegehdeil__suinotna
Dr. Simon Lüchinger, Assistenzprofessor für Ökonomie
geb. 1975 in Zürich, studierte Allgemeine Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Zürich. 2007 promovierte er bei Prof. Dr. Bruno S. Frey mit einer Arbeit zu subjektivem Wohlbefinden und öffentlichen Gütern. 2002-2006 war er Assistent am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich, 2006-2008 Assistent am Departement GESS an der ETH Zürich, 2008-2009 Gastforscher an der London School of Economics und 2009-2010 Oberassistent an der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. Seit 2010 hat er eine Forschungsprofessur an der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich inne und ist Assistenzprofessor am Ökonomischen Seminar der Universität Luzern.
Forschungsschwerpunkte: Institutionenökonomik, Politische Ökonomie, Umweltökonomik, Bewertung von öffentlichen Gütern, Kontrolle der öffentlichen Verwaltung, wirtschaftliche Ursachen und Folgen des Terrorismus.
Telefon: +41 (0)41 229 56 41
E-Mail: L_hc__ulinu--regnihceul__nomis
Dr. Oliver Marchart, SNF-Förderprofessor für Soziologie
geb. 1968, studierte Philosophie an der Universität Wien sowie politische Theorie und Diskursanalyse an der University of Essex. 1999 Promotion zum Dr.phil. in Philosophie an der Universität Wien mit einer Dissertation zur Theorie und imaginären Kartographie von Kultur und Medien. 2003 Promotion zum Doctor of Philosophy am Government Department der University ofForschungsschwerpunkte:
- Politische Theorie/Philosophie und Sozialtheorie, soziale Bewegungsforschung, politische Diskursanalyse, Poststrukturalismus, Kulturwissenschaften/Cultural Studies sowie Kunst- und Medientheorie
- Seit Juli 2006 laufendes Forschungsprojekt, gefördert vom SNF: "Protest als Medium – Medien des Protests" zum Protestmedieneinsatz der Prekariatsbewegung und zu Protest als Medium gesellschaftlicher Kommunikation.
Telefon: +41 (0)41 229 59 40 (Direktwahl)
E-Mail: L_hc__ulinu--trahcram__revilo nach oben
Dr. Jon Mathieu, Titularprofessor für Geschichte mit Schwerpunkt Neuzeit
geb. 1952, studierte Geschichte, Ethnologie und Psychologie an der Universität Bern; Promotion 1984, Habilitation 1991. Forschungsprojekte, Lehraufträge und Gastprofessuren an Universitäten in der Schweiz und in anderen Ländern (Österreich, Spanien, Grossbritannien, USA, Kolumbien). Aktivitäten und Positionen in der Wissenschaftsorganisation. Gründungsdirektor des «Istituto di Storia delle Alpi» an der Università della Svizzera italiForschungsschwerpunkte:
- Europäische Geschichte des 16. bis 19. Jahrhunderts
- Vergleichende Geschichte der Berge
- Geschichte der Familie und Verwandtschaft
- Agrargeschichte
Telefon: +41 (0)34 423 19 40
E-Mail: L_hc__niweulb--ueihtam__noj nach oben
Dr. Aram Mattioli, Professor für Geschichte mit Schwerpunkt Neueste Zeit
geb. 1961, studierte Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit sowie Politische Philosophie in Basel. 1993 promovierte er mit einer Arbeit mit dem Titel «Zwischen Demokratie und totalitärer Diktatur. Gonzague de Reynold und die Tradition der autoritären Rechten in der Schweiz» und machte sich einen Namen als Experte für Intellektuellengeschichte. 1996/97 Forschungsaufenthalt in Heidelberg. 1997 Habilitation. Seit Herbst 1999 o. Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuesten Zeit (19./20. Jahrhundert).
Forschungsschwerpunkte: Geschichte Italiens im 19. und 20. Jahrhundert; Rassismusgeschichte seit 1780; Faschismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus; Visual history mit Schwerpunkt Filmgeschichte.
Telefon: +41 (0)41 229 55 41 (Sekretariat Historisches Seminar)
E-Mail:
Dr. Martina Merz, SNF-Förderprofessorin für Soziologie
geb. 1961 in London, studierte Physik und Mathematik in Freiburg i.B. und München.
Im Jahr 1990 Promotion in Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seither ist sie in Forschung und Lehre in der sozial- und kulturwissenschaftlichen Wissenschafts- und Technikforschung tätig. Sie hat als leitende Wissenschaftlerin bzw. Dozentin an den Universitäten Bielefeld, Lausanne und Wien, an der EPF Lausanne, sowie an der ETH Zürich und der Empa in St. Gallen gearbeitet. Ihr besonderes Interesse gilt der vergleichenden Analyse zeitgenössischer Wissenskulturen und wissenschaftlicher Praktiken (insb. Teilchenphysik, Nanowissenschaften).
Neben ihrer Tätigkeit an der Universität Luzern ist sie heute Gastprofessorin an der Abteilung Technologie und Gesellschaft der Empa in St. Gallen. Als assoziierte Forscherin ist sie an einem interdisziplinären Forschungsprojekt des Economic History Department an der London School of Economics and Political Science (LSE) beteiligt.
Forschungsschwerpunkte:
Interdisziplinäre Science and Technology Studies (STS), Wissenschafts- und Techniksoziologie, Wissenssoziologie, Geschlechterforschung, Kultursoziologie, Qualitative Sozialforschung.
Telefon: +41 (0)41 229 59 43 (Direktwahl)
E-Mail: L_hc__ulinu--zrem__anitram
Dr. Gaetano Romano, Professor für Soziologie
geb. 1961, Gründungsmitglied «Forschungsbereich Öffentlichkeitssoziologie und -geschichte» des Soziologischen Instituts Zürich. Ab 1996 Grün-
dungsmitglied/Assistenzprofessor Kommunikationswissenschaftliche Fakultät Universität Lugano. Ausserdem Gründungsmitglied/Vizedirektor des ISSCom (Institut für sozialwissenschaftliche Kommunikationsforschung) Universität Lugano. Seit Juni 2001 Redaktor der Zeitschrift «Medienwissenschaft Schweiz». Amtierender Leiter des Soziologischen Seminars und o. Professor für Soziologie der Geisteswissenschaftlichen Fakultät Universität Luzern.
Forschungsschwerpunkte: Kommunikationsmedien und sozialer Wandel; Wissenschafts-/Gesellschaftstheorie; Medien-/Migrationssoziologie; Nationalismusforschung; Kultursoziologie und Multikulturalismus.
Telefon:
+41 (0)41 229 55 50 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 54 (Sekretariat)
E-Mail:
Dr. Christoph A. Schaltegger, Professor für Politische Ökonomie
geb. 1972, studierte Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Basel, wo er 2002 mit einer Studie zu fiskalischen Institutionen im Schweizer Föderalismus promovierte (ausgezeichnet mit dem Fakultätspreis der Universität Basel 2004). 2003-2007 arbeitete er als Referent von Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Eidgenössischen Finanzdepartement und war Mitglied des Ökonomenteams ESTV. 2008-2010 leitete er bei economiesuisse als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Steuern & Finanzen. 2009 habilitierte er sich an der Universität St. Gallen. 2009 war er zudem Visiting Fellow an der Queensland University of Technology Brisbane (Australien). Seit 2010 ist Christoph Schaltegger Ordinarius für Politische Ökonomie an der Universität Luzern und hat Lehraufträge an den Universitäten St. Gallen und Basel. Ferner ist er Research-Fellow am Center for Research in Economics, Management and the Arts (CREMA) in Basel und Research-Associate am Schweizerischen Institut für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen.
Forschungsschwerpunkte: Finanzpolitik, Steuerpolitik, Wirtschaftspolitik, Politische Ökonomie.
Telefon: +41 (0)41 229 56 40
E-Mail: L_hc__ulinu--reggetlahcs__hpotsirhc
Dr. Christiane Schildknecht, Professorin für Philosophie mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie
studierte Philosophie, Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Konstanz und am University College London. Ihre Dissertation an der Universität Konstanz, für die sie 1992 den Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhielt, befasste sich mit philosophischen Wissensformen und deren literarischer Darstellung. Nach Gastprofessuren in den USA, Neuseeland und Australien habilitierte sie sich 1999 an der Universität Konstanz mit einer Arbeit zu den Grenzen diskursiver Erkenntnis im Kontext von Sprache, Wahrnehmungstheorie und Bewusstseinstheorie. Vor ihrer Berufung nach Luzern war sie seit 2000 Professorin für Philosophie an der Universität Bonn.Forschungsschwerpunkte:
- Sprachphilosophie
- Bewusstseinstheorie
- Wahrnehmungstheorie
- Formen und Methoden des Wissens
- Philosophie und Literatur
- Philosophie und Kunst
Telefon: +41 (0)41 229 55 30
E-Mail: L_hc__ulinu--thcenkdlihcs__enaitsirhc nach oben
Dr. Daniel Speich Chassé, SNF-Förderprofessur für Geschichte mit Schwerpunkt Neueste Zeit
geb. 1969 in Kibuye (Ruanda), studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie an der Universität Zürich, wo er 2002 mit einer Arbeit über den Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse zur Natur in der Sattelzeit promoviert wurde. Ab 1997 arbeitete er am Institut für Geschichte der ETH Zürich. 2007 war er Visiting Scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, 2008/2009 Fellow am Institut d’études avancées (IEA) in Nantes und Gastprofessor an der Université de Nantes. 2011 reichte Daniel Speich Chassé an der Universität Zürich seine Habilitationsschrift ein, welche die parallele Entfaltung der Makroökonomie und der globalen Entwicklungspolitik in der Mitte des 20. Jahrhunderts untersucht. Seit 2011 ist er SNF-Förderprofessor am Historischen Seminar der Universität Luzern mit dem Projekt "Makroökonomische Expertise und internationale Organisation. Generalisiertes Wissen in den Beziehungen zwischen Europa und Afrika (1940er bis 1960er Jahre)".
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der globalen Entwicklungspolitik; Geschichte internationaler Organisationen; Wissenschaftsgeschichte; Geschichte der Ökonomie; Geschichte der Umwelt, des Raumes und der Landschaft
Telefon:
+41 (0)41 229 59 54 (Direktwahl)
+41 (0)41 229 55 41 (Sekretariat des Historischen Seminars)
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Dr. Rudolf Stichweh, Professor für Soziologie
geb. 1951 in Lemgo/Lippe, Deutschland. Studium der Soziologie und Philosophie an der FU Berlin und der Universität Bielefeld. 1985-89 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln; 1987 an der Maison des Sciences de l‘Homme in Paris; 1989-94 am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt/M. 1994-2003 Professur für Soziologie an der Universität Bielefeld; seit 2003 an der Universität Luzern. Gastprofessuren in Paris und Wien; 2005-06 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin; 2006-2010 Rektor der Universität Luzern; 2011 Visiting Professor Princeton University.
Forschungsschwerpunkte: Theorie der Weltgesellschaft, Soziologie des Fremden, Systemtheorie, Soziologie der Wissenschaft und der Universitäten, Soziokulturelle Evolution, Soziologie der Inklusion und Exklusion, Soziologie der Kunst.
Telefon: +41 (0)41 229 55 60
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Änderungsdatum: 15. Juni 2011
