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REGIE - Religion und gesellschaftliche Integration in Europa

Dokumentation

Religion and Integration Lectures 2011

Der Streit um das religiöse Erbe. Religionsgemeinschaften zwischen Anpassung und Verweigerung

Religion and Integration Lecture vom 12. Oktober 2011

Prof. Dr. Reinhold Bernahrdt, Universität BaselProf. Dr. Reinhold Bernahrdt, Universität Basel

Prof. Dr. Reinhold Bernhardt, Universität Basel, hat die Vorlesungsreihe HS 2011 des FSP REGIE eröffnet und sein Referat unter das Thema "Semper reformanda - Das Erbe der Reformation in der Spätmoderne" gestellt.

Religion and Integration Lecture vom 26. Oktober 2011

Prof. Dr. Daniel Gerson, Universität BaselProf. Dr. Daniel Gerson, Universität Basel Prof. Dr. Daniel Gerson, Universität Basel, illustrierte an Hand der Vereinsgründungen des letzten Jahrhunderts in Zürich und Basel die spannungsvollen Entwicklungen der jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz. Der Titel lautete: "Bedrohtes Erbe einer ’Stammesreligion’ in einer offenen Gesellschaft: Der Streit über die Sicherung der Kontinuität des Judentums in der Diaspora."

Religion and Integration Lecture vom 23. November 2011

Prof. Dr. Reinhard Schulze, Universität BernProf. Dr. Reinhard Schulze, Universität Bern

Prof. Dr. Reinhard Schulze, Universität Bern, zeigte in seinem Vortrag "Zwischen Authentizität und Tradition: Der religiöse Erbstreit im Islam" auf, wie in der Gegenwart die Begriffe Authentizität und Moderne harmonisch nebeneinander bestehen können. 


Religion and Integration lectures 7. Dezember 2011

Prof. Dr. Wolfgang W. Müller, Universität Luzern, Mitglied von REGIEProf. Dr. Wolfgang W. Müller, Universität Luzern, Mitglied von REGIE Prof. Dr. Wolfgang W. Müller, Universität Luzern thematisierte den Streit um das religiöse Erbe innerhalb der Katholischen Kirche und plädierte für eine kontextuelle Ekklesiologie. Er wählte den Titel: "Der Januskopf der katholischen Kirche - der Katholizismus angesichts der Moderne".

Podiumsdiskussion am Tag der offenen Tür - Bedrohen uns fremde Religionen?

Podium REGIE: v.l.n.r. Prof. Wolfgang W. Müller, Prof. Edmund Arens, Prof. Antonius Liedhegener, Prof. Markus Ries:
 Podium REGIE: v.l.n.r. Prof. Wolfgang W. Müller, Prof. Edmund Arens, Prof. Antonius Liedhegener, Prof. Markus Ries: "Bedrohen uns fremde Religionen?"

Am 3. und 4. September fand die Eröffnung des neuen Universitätsgebäudes an der Frohburgstrasse 3 statt. Es gab ein vielfältiges und spannendes Programm, welches einerseits zum Feiern dieses langersehnten Momentes einlud, andererseits aber die Gelegenheit bot, einen Einblick in den Universitätsbetrieb zu erhalten. Auch der Forschungsschwerpunkt "REGIE" präsentierte sich an diesen beiden Tagen. Im vierten Stock wurden drei Räume der Lehre und der Forschung gewidmet. Im Raum der Forschung konnten sich die Besucher und Besucherinnen über die verschiedenen Forschungsschwerpunkte informieren und mit den Forschenden direkt in Kontakt treten. Die zweite Möglichkeit REGIE dem Publikum vorzustellen bestand in einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Bedrohen uns fremde Religionen?". Um 11.45 Uhr warteten bereits zahlreiche Leute vor dem Hörsaal 2. Als dann um 12 Uhr das Podium im vollbesetzten Hörsaal von Herrn Prof. Arens eröffnet wurde, hörten die Zuschauer der ganzen Diskussion gespannt zu. Im Anschluss konnten die Zuhörenden Fragen stellen. Diese Möglichkeit wurde auch rege genutzt, sodass die Zeit kaum ausreichte, um die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema befriedigend abzuschliessen. Die Inhalte der Fragen zeigten, dass die Thematik des Forschungsschwerpunkte REGIE genau den Nerv der Zeit trifft. Die Leute setzten sich mit dem Thema der Religion sowie des "Fremden" stark auseinander, da sie auch von den Medien täglich damit konfrontiert werden. Aus diesem Grund ist eine wissenschaftliche Vertiefung und Beschäftigung unabdingbar. Ein Bericht zur Podiumsdiskussion ist hier abrufbar:

Artikel: "Wissen über Fremdes vertiefen"

Hierzu noch einige Bilder zum Anlass

Der vollbesetzte Hörsaal 2 Der vollbesetzte Hörsaal 2 Prof. Arens eröffnet das Podium Prof. Arens eröffnet das Podium Die aktive Teilnahme der Zuhörenden Die aktive Teilnahme der Zuhörenden

Forschungstage in Emmetten 20. - 22. Juni 2011

Gruppenbild Emmetten REGIE-Team mit Referent Dr. Wolfgang VortkampGruppenbild Emmetten REGIE-Team mit Referent Dr. Wolfgang Vortkamp

Vom 20. - 22.06.2011 fanden in Emmetten die zweiten Forschungstage des universitären Forschungsschwerpunkts „Religion und gesellschaftliche Integration in Europa“ - REGIE –statt. Diese drei intensiven Tage waren in Forschungs- und Organisationsarbeit aufgeteilt. Im ersten Teil begleitete Dr. Vortkamp das REGIE-Team in der Auseinandersetzung mit dem Thema der Integration. Die drei Arbeitseinheiten, die diesem Anliegen gewidmet waren, speiste der Referent mit anregenden Einführungen in Texte von Louis Wirth, John Dewey, und Georg Simmel sowie der Darlegung eigener Schriften und Thesen. Auf eine begriffliche Klärung wies Dr. Vortkamp zu Beginn hin: Die wichtige Differenzierung zwischen Assimilation und Integration. Dr. Vortkamp unterstrich diese Unterscheidung mehrmals und gab zu bedenken, dass es seines Erachtens wenig fruchtbar sei, wenn von Gruppen verlangt würde, sich der lokalen Gesellschaft lediglich anzupassen – zu assimilieren. Natürlich könne man dies anstreben, doch ein solches Konzept von Integration führe nur zur Verhärtung der Grenzen. Die Gesellschaft müsse sich vielmehr der provokativen Frage stellen, was sie bereit wäre, von diesen Gruppen zu übernehmen. Auf diese Weise könne sich diese zu integrierende Gruppe mit der Gesellschaft identifizieren. Denn Integration, führte Dr. Vortkamp weiter aus, habe auch sehr viel mit Identität und Affektivität zu tun. Ein weiterer Aspekt der Integration sei derjenige der Prozesshaftigkeit. Integration sei ein ständiger Prozess und keineswegs ein singuläres Geschehen.

Die positive Stimmung ermöglichte angeregte und auch kontroverse Diskussionen. Diese gegenseitige Herausforderung führte zu einem fruchtbaren Gespräch. Im zweiten Teil der Forschungstage ging es um die weitere Planung des Kongresses 2012 sowie zukünftiger internationaler Kooperationen.

Religion and Integration Lectures

Religion and Integration Lecture am 14. Oktober 2010

Prof. Dr. Antonius Liedhegener, Universität Luzern, eröffnete die Reihe der "Religion and Integration Lectures" im HS 2010 mit einem Vortrag zum Thema "'Parallelgesellschaften' und neue Religionspolitik im demokratischen Verfassungsstaat".

Religion and Integration Lecture am 28. Oktober 2010

Prof. Dr. Linda Woodhead, University of Lancaster, referierte über ihre Beobachtungen zu den jüngsten Entwicklungen und Reibungspunkten zwischen Religion und Politik. Thema ihres Vortrags war "Religion and Politics: recent developments and controversies".

Religion and Integration Lecture am 11. November 2010

Prof. Dr. Kenneth Wald, University of Florida, kontrastierte die unterschiedliche Wahrnehmung von Religion in der politischen Landschaft in den USA und in Europa. Der Titel seines Vortrags lautete: "Integrative or divisive? Religion in Politics in the US and in Europe".

Religion and Integration Lecture am 25.November 2010

Prof. Dr. Martina Caroni von der Universität Luzern differenzierte in ihrem Vortrag verschiedene Sphären, in denen Integration stattfindet und beleuchtete die Frage nach erfolgreicher Integration von einer rechtswissenschaftlichen Perspektive. Ihr Vortrag trug den Titel: "Religion - Hemmschuh oder Katalysator erfolgreicher Integration im demokratischen Rechtsstaat?"


Siehe hierzu der Artikel von Barbara Kauffmann: "Religion und gesellschaftliche Integration zusammendenken", in der Uni-Zeitung UNILU AKTUELL (Nr. 35, S. 10-11).

Forschungstage im Bildungshaus Kloster Fischingen

Vom 30.08.-02.09.2010 fanden im Bildungshaus Kloster Fischingen die ersten Forschungstage des universitären Forschungsschwerpunkts „Religion und gesellschaftliche Integration in Europa“ - REGIE - statt. Im ersten Teil referierte PD Dr. Hermann-Josef Grosse Kracht (TU Darmstadt) über José Casanova und Paul Nolte. Anhand der Thesen der beiden Autoren diskutierten Edmund Arens (Fundamentaltheologie), Martin Baumann (Religionswissenschaft), Antonius Liedhegener (Politikwissenschaft), Wolfgang Müller (Dogmatik) und Markus Ries (Kirchengeschichte) das Zusammenspiel von Religion und demokratischer Öffentlichkeit. Das Bedenken des Zusammenhangs von „Säkularisierung“ und „Moderne“ zeigt, dass es sowohl verschiedene Formen von Säkularisierung als auch - in einem globalen Kontext - „multiple modernities“ gibt, welche jeweils unterschiedlich mit Religion und insbesondere mit „public religion“ umgehen. Dabei spielt auch der spezifische Inhalt einer Religion eine entscheidende Rolle, den es zu berücksichtigen gilt. Einen weiteren Schwerpunkt der Diskussionen bildete der Begriff der „Integration“. Es interessierte in diesem Zusammenhang u.a. die Frage wie sich Religionen in der Zivilgesellschaft verorten und nach öffentlicher Einflussnahme streben. Im daran anschliessenden zweiten Teil hatten die Mitglieder des Forschungsschwerpunkts die Möglichkeit, ihre Teilprojekte in Auseinandersetzung mit den Thesen Casanovas und Noltes dem Plenum zur Diskussion zu stellen. Der dritte Teil der Forschungstage befasste sich mit der weiteren Planung für den Kongress 2012 sowie der zukünftigen „Religion and Integration Lectures“.

    Gastvortrag Prof. Dr. Ludger Viefhues

    Am 11. März 2010 hielt Prof. Dr. Ludger Viefhues einen Gastvortrag mit dem Titel "Religion und Geschlechterbefreiung im Dienste der (selbst)gerechten Demokratie: eine politiktheoretische Analyse".

    Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen.

    Auftaktveranstaltung

    Am 18. November 2009 trat der Forschungsschwerpunkt "Religion und gesellschaftliche Integration in Europa" mit der Podiumsdiskussion "Minderheiten - Migration - Minarette" das erste Mal gegen aussen in Erscheinung.
    Auftaktveranstaltung des FSP II vom 18. November 2009 Auftaktveranstaltung des FSP II vom 18. November 2009
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