Das modulare Aufbaustudium
Studierende, die das Grundstudium erfolgreich absolviert haben oder äquivalente Leistungen nachweisen können, werden ins Aufbaustudium aufgenommen.
Das Aufbaustudium dauert in der Regel zwei Jahre. Es umfasst einerseits die modulare Ausbildung am Religionspädagogischen Institut und andererseits die religionspädagogische Praxis in einer Kirchgemeinde. Die Lehrveranstaltungen finden an zwei aufeinander folgenden Tagen in Luzern statt.
Das Aufbaustudium vermittelt in Theorie und Praxis Kompetenzen in den drei religionspädagogischen Arbeitsbereichen Schulischer Religionsunterricht, Gemeindekatechese und Kirchliche Jugendarbeit. Integrierende Funktion haben zudem jene Module, die für alle drei Ausbildungsbereiche bedeutsam sind.
Ohne religionspädagogische Praxis kann das Aufbaustudium nicht absolviert werden. Der Umfang der Praxis beträgt in der Regel 20% - 50%. Der Institutsvorstand kann auf Antrag der Studienleitung Ausnahmen gewähren. Zuständig für die Zuteilung der Praktikumsstellen ist die Studienleitung.
Das Aufbaustudium setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
- Bausatz Grundlagen und Integration
- Bausatz Schulischer Religionsunterricht
- Bausatz Gemeindekatechese
- Bausatz Kirchliche Jugendarbeit
- Intensivwochen
- Praxis, Praxisberatung und Ausbildungssupervision
- Diplomarbeit
- Leistungsbeurteilungen und Lernzielkontrollen
Bausatz Grundlagen und Integration
Die Module des Kompetenzbereichs Grundlagen und Integration umfassen folgende Elemente (insgesamt 66 Halbtage) (Download):
- Einführung in die Liturgie (pdf / 29 KB)
- Religiöse Quellen erschliessen (pdf / 28 KB)
- githeorie-projektarbeit-und-intensivtage-projektarbeit.pdf (pdf / 29 KB)
- Bibeldidaktik (pdf / 28 KB)
- Gruppenleiten/Teamarbeit/Gesprächsführung (pdf / 30 KB)
- Neue religiöse Bewegungen (pdf / 30 KB)
- Rituale und spirituelle Begleitung (pdf / 30 KB)
- Religionspädagogik II (pdf / 33 KB)
- Motivationspsychologie (pdf / 28 KB)
- Ausbildungsreflexion (pdf / 26 KB)
- Diplomarbeitsseminar (pdf / 30 KB)
Bausatz Schulischer Religionsunterricht
Die Module des Kompetenzbereichs Schulischer Religionsunterricht umfassen folgende Elemente (insgesamt 65 Halbtage) (Download):
- Leiten, Begleiten, Grenzen setzen (pdf / 33 KB)
- Sprachbezogenes Lernen im religiösen Lernprozess (pdf / 33 KB)
- Kreative, spielerische Verarbeitungsformen, Musik (pdf / 35 KB)
- Eltern- und Erwachsenenarbeit im Rahmen des RU (pdf / 32 KB)
- Religiöse Lernprozesse anbahnen (pdf / 34 KB)
- Religionsunterricht auf der Sekundarstufe I (pdf / 32 KB)
Bausatz Gemeindekatechese
Die Module des Kompetenzbereichs Gemeindekatechese umfassen folgende Elemente (insgesamt 64Halbtage) (Download:
- Einführung in die Gemeindekatechese (pdf / 31 KB)
- Erstkommunion (pdf / 30 KB)
- Liturgiegestaltung (pdf / 36 KB)
- Busse/Versöhnung (pdf / 29 KB)
- Firmung (pdf / 29 KB)
- Pfarreiliche Erwachsenenbildung (pdf / 34 KB)
Bausatz Kirchliche Jugendarbeit
Die Module des Kompetenzbereichs Kirchliche Jugendarbeit umfassen folgende Elemente (insgesamt 64 Halbtage) (Download):
- Praxisfelder Kirchlicher Jugendarbeit (pdf / 26 KB)
- Theorieansätze zur Begründung und Konzipierung Kirchlicher Jugendarbeit (pdf / 27 KB)
- Methodik Kirchlicher Jugendarbeit (pdf / 30 KB)
- Gestaltung des Berufsfeldes Kirchlicher Jugendarbeit (pdf / 27 KB)
Intensivwochen
Jährlich alternierend werden die Intensivwochen Projektmethode (Kirchliche Jugendarbeit / Gemeindekatechese) und eine theologische Intensivwoche angeboten.Zudem ist im Laufe der Ausbildung eine gruppendynamische Intensivwoche zu absolvieren. nach oben
Praxis, Praxisberatung und Ausbildungssupervision
Die Praxis in einer Kirchgemeinde ist integraler Bestandteil des Aufbaustudiums. Die Studierenden werden dabei von einer Fachperson der betreffenden Gemeinde betreut. Die Fachdozierenden des Religionspädagogischen Instituts stehen mit dieser Fachperson in regelmässigem Kontakt.Zusätzlich finden regional für die Studierenden Praxisberatungen in Gruppen statt, welche von einer vom Religionspädagogischen Institut beauftragten Person wahrgenommen werden.
Die Ausbildungssupervision dient der Reflexion des eigenen beruflichen Handelns im Hinblick auf die Entwicklung der Berufsrolle. Strukturelle und kulturelle Aspekte des Arbeitsfeldes Kirche werden in ihrer Bedeutung für diese Entwicklung einbezogen. nach oben
