Bundesprogramm Chancengleichheit
Das Programm wurde im Jahr 2000 zur Förderungen der Chancengleichheit von Frau und Mann im universitären Bereich eingeführt.
Bis im Jahr 2006 hat sich der Professorinnenanteil von 7 auf 14 Prozent verdoppelt. Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern im universitären Bereich ist damit jedoch noch nicht erreicht. Nur eine nachhaltige Förderung der Chancengleichheit auf Hochschulebene kann längerfristig zu einer angemessenen Präsenz von Frauen auf höchster hierarchischer Stufe führen.Dazu braucht es gezielte Massnahmen in verschiedenen Bereichen. Diese Massnahmen gliedern sich im Bundesprogramm Chancengleichheit in drei Modulen.
Modul 1 «Anreizsystem»
Mit einem Anreizsystem wird die Berufung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen gefördert. Neben ordentlichen und ausserordentlichen Professuren werden auch Assistenzprofessuren mit und ohne „Tenure track“ erfasst.
Modul 2 «Nachwuchsförderung / Mentoring»
Bei der Nachwuchsförderung wird dem Mentoring als viel versprechendem Instrument zur Förderung des akademischen Nachwuchses grosse Unterstützung zuteil. Der Begriff des Mentoring wird weiterhin weit gefasst. Dazu gehören auch eine umfassende Beratung sowie das Coaching von Frauen auf den höheren universitären Stufen und Schulungsangebote unter genderspezifischem Aspekt (z.B. Rhetorik, Auftreten, Bewerbung, Sensibilisierung etc.).
Das Angebot kann, wo sinnvoll, auch interessierten Männern offen stehen, jedoch unter Berücksichtigung freier Kapazitäten.
Informationstage für Gymnasiastinnen in Fächern, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind, können ebenfalls unterstützt werden. Zusätzlich können für diese Fächer auch weitere Massnahmen unterstützt werden, welche den Frauenanteil erhöhen könnten, zum Beispiel die Integration von gendergerechter Didaktik.
Modul 3 «Vereinbarkeit von akademischer Karriere und Familie»
Für Universitätsangehörige, insbesondere Nachwuchs-wissenschafterinnen, Dozentinnen aber auch Studentinnen, sollen günstige Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Karriere/Beruf/Studium und Familienarbeit geschaffen werden. Themen wie flexible Arbeitszeiten, Arbeitsorgani-sation und Arbeitsort, Personalentwicklung, Führungs-kompetenz, Informations- und Kommunikations-politik, Service für Familie inkl. Unterstützung von Kinderbetreuung, Studium und weitere wissenschaftliche Qualifikation sollen thematisiert und für die Hochschullandschaft geprüft werden.
Die „Dual Career Couples“ Thematik soll lokal, regional oder hochschulübergreifend angegangen werden, denn zunehmend machen AkademikerInnen ihr Engagement/ihren Umzug an eine neue Universität davon abhängig, dass auch für den Partner/die Partnerin eine Arbeits/Erwerbsmöglichkeit angeboten werden kann.
Mit einem Anreizsystem wird die Berufung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen gefördert. Neben ordentlichen und ausserordentlichen Professuren werden auch Assistenzprofessuren mit und ohne „Tenure track“ erfasst.
Modul 2 «Nachwuchsförderung / Mentoring»
Bei der Nachwuchsförderung wird dem Mentoring als viel versprechendem Instrument zur Förderung des akademischen Nachwuchses grosse Unterstützung zuteil. Der Begriff des Mentoring wird weiterhin weit gefasst. Dazu gehören auch eine umfassende Beratung sowie das Coaching von Frauen auf den höheren universitären Stufen und Schulungsangebote unter genderspezifischem Aspekt (z.B. Rhetorik, Auftreten, Bewerbung, Sensibilisierung etc.).
Das Angebot kann, wo sinnvoll, auch interessierten Männern offen stehen, jedoch unter Berücksichtigung freier Kapazitäten.
Informationstage für Gymnasiastinnen in Fächern, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind, können ebenfalls unterstützt werden. Zusätzlich können für diese Fächer auch weitere Massnahmen unterstützt werden, welche den Frauenanteil erhöhen könnten, zum Beispiel die Integration von gendergerechter Didaktik.
Modul 3 «Vereinbarkeit von akademischer Karriere und Familie»
Für Universitätsangehörige, insbesondere Nachwuchs-wissenschafterinnen, Dozentinnen aber auch Studentinnen, sollen günstige Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Karriere/Beruf/Studium und Familienarbeit geschaffen werden. Themen wie flexible Arbeitszeiten, Arbeitsorgani-sation und Arbeitsort, Personalentwicklung, Führungs-kompetenz, Informations- und Kommunikations-politik, Service für Familie inkl. Unterstützung von Kinderbetreuung, Studium und weitere wissenschaftliche Qualifikation sollen thematisiert und für die Hochschullandschaft geprüft werden.
Die „Dual Career Couples“ Thematik soll lokal, regional oder hochschulübergreifend angegangen werden, denn zunehmend machen AkademikerInnen ihr Engagement/ihren Umzug an eine neue Universität davon abhängig, dass auch für den Partner/die Partnerin eine Arbeits/Erwerbsmöglichkeit angeboten werden kann.


