Prof. Dr. phil. Paolo Becchi
Ordinarius für Rechts- und Staatsphilosophie
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paolo.becchi@unilu.ch
Paolo Becchi (geb. 1955) studierte in Genua Philosophie und Geschichte und promovierte 1979 mit einer Arbeit über den jungen Marx als Hegelianer. 1980-1983 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität des Saarlandes bei Prof. A. Baratta und bei der Philosophischen Fakultät bei Prof. Karl Heinz Ilting tätig, wohin er auch später als Humboldt-Stipendiat zurückkehrte.
1983 übernahm er an der Juristischen Fakultät der Universität Genua die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Seitdem hielt er verschiedene Lehrveranstaltungen zu rechtsphilosophischen und rechtsgeschichtlichen Themen und entfaltete eine vielfältige Forschungs- und Kongresstätigkeit, die ihn immer wieder mit der deutschsprachigen Rechtskultur in Kontakt brachte. 1999 wurde er zum Extraordinarius für Rechtsphilosophie an der Universität Genua ernannt und lehrt dort zur Zeit Rechtsphilosophie.
Er ist Mitglied des Istituto Italiano di Bioetica, der Hans-Jonas-Gesellschaft, Direktionsmitglied des Instituts für angewandte Ethik (Grünstadt) und des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht der Universität Halle-Wittenberg, wissenschaftlicher Beirat der Rechtsphilosophischen Hefte und Redaktor der Zeitschrift "Ragion Pratica".
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Rechtsphilosophie Hegels, die Philosophie der Aufklärungszeit und die Kodifikationsgeschichte des 18.-19. Jh. sowie Themen der Bioethik und des Medizinrechts. Becchi hat Werke von Hegel, Hans Jonas und Kurt Seelmann ins Italienische übersetzt und zahlreiche Aufsätze auch in deutscher Sprache veröffentlicht.
Seit Oktober 2006 ist Prof. Becchi nebenamtlicher ordentlicher Professor für Rechts - und Staatsphilosophie an der Universität Luzern.
Paolo Becchi (Genoa, Italy 1955) teaches Philosophy in Law at the Faculty of Law of the
After having researched on the Philosophy of Right of Hegel, the Juridical Enlightment and the Codification of Law, he took an interest in bioethical questions. His recent works concern problems related to the beginning of life, like medically assisted insemination and cloning, and to the end of life, like euthanasy, brain-death, organ-transplantation, cremation and dispersion of the ashes.
He is member of the Istituto Italiano di Bioetica (
He has published until now nearly 200 works about topics concerning Philosophy of Law, History of the Juridical Culture and Bioethic, which appeared in Italian and were also often translated into other languages: books (about Vico and Filangieri – 1986, Hegel – 1990, 1994, 1996, History of the Codification of Law – 1999, Filangieri – 2000, Jonas – 2004, Ilting – 2005, Pufendorf, Hegel - 2007 – and bioethical problems – 2001 and 2002), essays, reviews and translations (among others of Hegel and of Jonas).

