Prof. Dr. phil. Paolo Becchi
Ordinarius für Rechts- und Staatsphilosophie
T ++41 (41) 229 5387
F ++41 (41) 229 5325
L_hc__ulinu--ihcceb__oloap
Paolo Becchi (geb. 1955) studierte in Genua Philosophie und Geschichte und promovierte 1979 mit einer Arbeit über den jungen Marx als Hegelianer. 1980-1983 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität des Saarlandes bei Prof. A. Baratta und bei der Philosophischen Fakultät bei Prof. Karl Heinz Ilting tätig, wohin er auch später als Humboldt-Stipendiat zurückkehrte.
1983 übernahm er an der Juristischen Fakultät der Universität Genua die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Seitdem hielt er verschiedene Lehrveranstaltungen zu rechtsphilosophischen und rechtsgeschichtlichen Themen und entfaltete eine vielfältige Forschungs- und Kongresstätigkeit, die ihn immer wieder mit der deutschsprachigen Rechtskultur in Kontakt brachte. 1999 wurde er zum Extraordinarius für Rechtsphilosophie an der Universität Genua ernannt und lehrt dort zur Zeit Rechtsphilosophie.
Er ist Mitglied des Istituto Italiano di Bioetica, der Hans-Jonas-Gesellschaft, Direktionsmitglied des Instituts für angewandte Ethik (Grünstadt) und des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht der Universität Halle-Wittenberg, wissenschaftlicher Beirat der Rechtsphilosophischen Hefte und Redaktor der Zeitschrift "Ragion Pratica".
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Rechtsphilosophie Hegels, die Philosophie der Aufklärungszeit und die Kodifikationsgeschichte des 18.-19. Jh. sowie Themen der Bioethik und des Medizinrechts. Becchi hat Werke von Hegel, Hans Jonas und Kurt Seelmann ins Italienische übersetzt und zahlreiche Aufsätze auch in deutscher Sprache veröffentlicht.
Seit Oktober 2006 ist Prof. Becchi nebenamtlicher ordentlicher Professor für Rechts - und Staatsphilosophie an der Universität Luzern, und seit August 2008 auch Direktor von lucernaiuris - Institut für juristische Grundlagen.

