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Medienmitteilung der Universität Luzern

15.12.2011

Erfolg für Luzerner Jus-Studierende am World Human Rights Moot Court in Pretoria (Südafrika)

Im Finale des World Human Rights Moot Court in Pretoria (Südafrika) haben sich die beiden Luzerner Jus-Studierenden Ralph Hemsley und Jasmine Hügli hervorragend geschlagen. Damit konnten sich auch bei der dritten Austragung dieses weltweit ausgetragenen Wettbewerbs, bei dem Studierende fiktive Gerichtsfälle behandeln, Luzerner Studierende gegen starke Konkurrenz behaupten.

15 Teams aus den fünf Weltregionen hatten sich in der Vorrunde qualifiziert. Die Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Luzern traten im Finale der Region «Westeuropa, Nordamerika u.a.» gegen die Yale Law School und die New York University School of Law, beide aus den USA, an. Ralph Hemsley erreichte in der Gesamtwertung der Einzelplädoyers den hervorragenden fünften Platz. Das Team wurde von den Richtern und anderen Teams insbesondere wegen seiner exzellenten Kenntnisse des relevanten Rechts gelobt. Im Gesamtfinale siegte dann die Norman Manley Law School, Jamaica, gegen Yale.

Auf den Moot Court vorbereitet und begleitet wurden Jasmine Hügli und Ralph Hemsley von Peter Coenen (Coach) und Xiaolu Zhang (Assistant Coach); Coenen ist Assistent, Zhang ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Leitender Professor des Projekts ist Prof. Dr. Alexander H. E. Morawa, Professor für Rechtsvergleichung und angloamerikanisches Recht; an seinem Lehrstuhl wird auch ein Team für den Inter-American Human Rights Moot Court betreut.



Weitere Auskünfte:

Prof. Dr. Alexander H. E. Morawa S.J.D., Rechtswissenschaftliche Fakultät, L_hc__ulinu--awarom__rednaxela

Erich Aschwanden, Kommunikationsbeauftragter Universität Luzern, Tel. 041 229 50 90, L_hc__ulinu--nednawhcsa__hcire


Der Moot Court

Ein Moot Court ist ein fiktives Gericht oder Schiedsgericht, vor dem Streitfälle ausgetragen werden. An den Universitäten werden sog. Moots als Lehrveranstaltungen angeboten, bei denen Teams von Studierenden derselben oder verschiedener Universitäten in gespielten Gerichtsverhandlungen gegeneinander antreten und dort die Streitparteien des konkreten, in der Regel frei erfundenen Falles anwaltlich vertreten. Bereits im Mittelalter wurden solche juristischen Diskussionsübungen an den Inns of Court zu Ausbildungszwecken durchgeführt. Moot Courts haben in Ländern mit Common Law-Hintergrund (Australien, Grossbritannien, Indien, USA) eine lange Tradition und geniessen einen hohen Stellenwert in der juristischen Ausbildung. In Kontinentaleuropa erfreuen sie sich allmählich zunehmender Beliebtheit.

Vollständige Medienmitteilung als PDF

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