Religionswissenschaftliches Seminar
Öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und Tagungen 2007/2008
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Finanzkrise: Wie kann die Marktwirtschaft Vertrauen zurückgewinnen?
- Prof. Dr. Antonius Liedhegener, Prof. Dr. Peter Seele, PD Dr. Stephan Wirz
- Podiumsdiskussion
- Mittowch, 17.12.2008, 19:30 Uhr
- Luzern, Löwenstr. 16, Union, U 1.05
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Die Vertreibung aus dem Vertrauen
Die Finanzkrise im Fokus von Religion, Wirtschaft und Politik
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Religion und Gewalt im säkularen Staat
- Dr. Ludger Viefhues (Yale University)
- Öffentlicher Gastvortrag
- 10.12.2008, 19:15 - 20:45
- Pfistergasse, HS 2
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Friedlicher Buddhismus?
- Prof. Dr. Peter Schalk (Uppsala)
- Vortrag
- 06.11.2008, 17.15-18.45
- Pfistergasse, HS 2
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Konflikt und Kohäsion - Religion, Politik, Gesellschaft
- Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft (SGR)
- 17. und 18. Oktober 2008
- Stansstadt (bei Luzern)
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Die Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft wird 2008 vom Religionswissenschaftlichen Seminar der Univesität Luzern in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Religionsforschung der Universität Luzern organisiert.
Die Tagung findet am 17. und 18. Oktober 2008 in Stansstadt bei Luzern statt.
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Europäischer Islam. Historische Präsenz und die gegenwärtige Entwicklung des Islam in Bosnien Herzegowina
- Dr. Samuel M. Behloul/Dr. Andreas Tunger-Zanetti
- Öffentliche Gastvorträge
- Termine: 9. April 08, 30. April 08, 21. Mai 08
- Universität Luzern, Pfistergasse 20, in Hs 2, jeweils um 17.15 Uhr
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Im Vordergrund der akademischen Diskussion und der öffentlichen Wahrnehmung der Präsenz von Muslimen in Westeuropa stehen meist Muslime türkischer, arabischer oder pakistanischer Herkunft. Dabei wird übersehen, dass es auch Muslime aus dem ehemaligen Jugoslawien gibt, die eine jahrhundertelange Erfahrung als Muslime in Europa mitbringen. Gerade in der Schweiz bilden muslimisch geprägte Migranten aus dem früheren Jugoslawien (Albaner und Bosniaken) die zahlenmässig stärkste Gruppe von Muslimen. Insbesondere in Bosnien-Herzegowina hat sich vor allem in der Zeit des Habsburger-Reichs und Jugoslawiens die Tradition eines ´bosnischen Islams´ herusgebildet, dessen Kennzeichen das Zusammenleben mit anderen ethnisch-religiösen Gruppen, eigene Traditionen der Scharia- und der Koraninterpretation sowie eine klare institutionelle Verfasstheit sind.
Als Teil des Hauptseminars Europäischer Islam. Historische Präsenz und die gegenwärtige Entwicklung des Islam in Bosnien-Herzegowina organisiert das Religionswissenschaftliche Seminar Luzern drei öffentliche Gastvorträge mit Professoren von der Islamischen Fakultät der Universität Sarajevo.
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Christentum und Islam als öffentliches Thema in Europa
- Ökumenisches Institut/Religionswissenschaftliches Seminar, Universität Luzern
- Wissenschaftliche Tagung
- 28. und 29. Februar 2008
- Marianischer Saal, Luzern
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Das Ökumenische Institut und das Religionswissenschaftliche Seminar der Universität Luzern organisieren eine wissenschaftliche Tagung zum Thema "Christentum und Islam als öffentliches Thema in Europa". Expertinnen und Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und der Politik werden sich mit der Thematik auseinandersetzen
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Islam und moderner Staat - ein unauflösbarer Widerspruch?
- Dr. Andreas Tunger-Zanetti und Referenten/innen
- Ringvorlesung
- 08. Oktober 07 und weitere Termine
- Union, 0.05
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Im islamistischen Diskurs findet sich immer wieder die Formel, der Islam sei din wa-daula, Religion und Staat. Sie drückt den Anspruch aus, dass islamische Grundsätze, verkörpert durch das Rechtssystem der Scharia, das Leben des Gläubigen nicht nur in seinem persönlichen Bereich, sondern darüber hinaus auch in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bestimmen sollen. In dieser allgemeinen Form wird sie selbst von vielen nicht islamistisch eingestellten Muslimen bejaht. Westlichen Islamkritikern gilt sie hingegen als «Beweis» dafür, dass «der Islam» seinem Wesen nach totalitär sei, nicht vereinbar mit Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechten. Die Falle des Essenzialismus hat also mindestens zwei Eingänge. Und sie ist nicht gottgegeben und ewig, sondern historisch entstanden und der Veränderung unterworfen. Auf der Suche nach Auswegen haben muslimische Intellektuelle immer wieder wichtige Entwürfe in die Diskussion gebracht.
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link zum Flyer
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"Imagining Buddhism in Brazil: Fashion, Media and Migrants"
- Dr. Christina Rocha (University of Western Sydney, Australien)
- Vortrag
- 18. Oktober 2007, 10.15-12.00 Uhr
- Hs1, Pfistergasse 20, Universität Luzern
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"Eine Schweiz-viele Religionen. Risiken und Chancen des Zusammenlebens", hgg. von Martin Baumann und Jörg Stolz, Bielefeld: transcript 2007, 410 S. (weitere Infos unter http://www.religionenlu.ch/aktuell.html)
- Vernissage mit Apéro zur Neuerscheinung
- 29. August 2007, 19.00 Uhr
- Union, "Artistenbar", Universität Luzern, Löwenstrasse, Luzern
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"Eine Schweiz - viele Religionen"
- Prof. Dr. Martin Baumann und Referenten
- Öffentliche Ringvorlesung
- Termine: 29.03., 12.04., 26.04., 10.05., 24.05., 14.06., 21.06., jeweils um 17.15-19.00 Uhr
- Union, Löwenstrasse 16
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Der Kampf der Kulturen findet im Bett statt: Sex, Religion und die Herstellung politischer Identität in den USA
- Prof. Dr. Ludger Viefhues, Dept. of Religious Studies, Yale University, USA
- Öffentlicher Vortrag
- 10. Mai 2007, 19.15 - 21.00 Uhr
- Pfistergasse 20, Hs 1
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Gewalttätige Tumulte um „Gay-Pride“, Demonstrationen in Warschau, lang anhaltende juristische Auseinandersetzungen um Verschleierung muslimischer Frauen in Deutschland und Frankreich, Verfassungsänderungen zum Schutz der Heterosexuellen Ehe in den USA – Was macht die Schnittstelle zwischen Religion und Sexualität politisch so erregend? Das Diktum des Libanesischen Schriftstellers Rashid al-Daif aufgreifend, dass das Bett ein „Kriegsschauplatz zwischen ‚Tradition’ und westlicher Moderne“ sei, stellt der Vortrag folgende Frage: Wie verbinden sich sexuelle, politische und religiöse Diskurse in der Legitimierung nationaler Identität in den Vereinigten Staaten? Durch die Analyse historischer und neuerer amerikanischer Debatten zu Polygamie und zur männlichen Homosexualität eröffnet Dr. Viefhues-Bailey eine neue systematische Perspektive der Rolle der Religion in der politischen Öffentlichkeit westlicher Demokratien.
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"Visual Piety in Hinduism: Seing and Being Seen"
- Prof. Dr. Frank Korom (Dept. of Religious Studies, Boston University)
- Öffentlicher Vortrag
- 26. April 2007, 10.15 – 12.00
- Pfistergasse 20, Hs1
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